Zwischen dem 20. bis 22. Juni 2018 kamen in Mainz zwar nicht die Mainzelmännchen zusammen, aber dafür andere fleißige Menschen: Assistentinnen aus ganz Deutschland und sogar aus anderen Teilen der Welt trafen auf dem Deutschen Assistentinnen Tag zusammen.

Im Customer Case erklärt Patrick Duldner vom Veranstalter WEKA MEDIA, warum sie sich für einen Live-Blog entschieden haben und gibt Tipps, wie sie ihr erstes Live-Projekt erfolgreich umgesetzt haben.

1. Warum ein Live-Blog?

Ein wichtiger Grund für den Live-Blog war anfangs, dass „Daheimgebliebene“ so ein Stück vom Kuchen beziehungsweise vom Assistentinnen Tag bekommen sollten.

Patrick Duldner | © WEKA
Patrick Duldner | © WEKA

So konnten diese wenigstens am Bildschirm mitverfolgen, was geboten wurde – eine gute Möglichkeit, um so auch neue Teilnehmerinnen für den nächsten Assistentinnen Tag 2019 in Berlin zu gewinnen.

Unterstützt wurde das durch inhaltlich passende Dossiers, die auf dem Blog zum Herunterladen verlinkt wurden. So konnten Themen noch vertieft oder weitergeführt werden, die im Live-Blog von Bedeutung waren.

Duldner hebt hervor: „Damit wollten wir vor allem neue Kontakte gewinnen. Das hat auch gut geklappt.“ Da das Tool auf der Website von sekretaria eingebunden war, bedeutete das auch mehr Traffic für die Seite.

 

2. Wie habt ihr euch vorbereitet?

Einer der wichtigsten Tipps, die Duldner dabei den Betreibern von Live-Blogs gibt, ist die richtige Vorbereitung. Ein gutes Konzept, das die zentralen Ziele in den Mittelpunkt rückt – etwa das Gewinnen neuer Kunden oder das Präsentieren eigener Angebote – ist dabei die beste Grundlage für das Gelingen einer Live-Blogs. Durch dieses Konzept wussten auch beim Deutschen Assistentinnen Tag alle genau, wo sie hinarbeiten sollen, und wie Duldner betont: „Das hilft sehr gut, das große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren.“

3. Habt ihr selber gebloggt?

Das Live-Bloggen war für WEKA MEDIA noch Neuland, aber durch das Tool von storytile und eine ausführliche Schulung gelang der Einstieg rasch. Und wie Duldner betont: „Anschließend war alles sehr intuitiv.“ So bestand das Live-Blogging-Team aus der sekretaria Redakteurin Melanie Grell, der storytile-Bloggerin Diana Mantel und einer freien Fotografin des WEKA MEDIA Verlags.

"Für das Tool selbst haben wir eine Einführung bekommen. Anschließend war alles sehr intuitiv"

Innerhalb der drei Tage des Events entstand so ein umfangreicher Blog, bestehend aus Texten, Bildern und Videos.

dat2018

4. Und wie ist eure Erfahrung
mit dem ersten Live-Blog?

Die Texte standen im Mittelpunkt des Konzepts für den Live-Blog – Duldner rät darum, dass ein erfolgreicher Live-Blog unbedingt eine/n Blogger/in mit gutem Sprachgefühl braucht – wie beim Deutschen Assistentinnen Tag geschehen: „Unaufhörlich prasseln Informationen auf die Bloggerin ein. Daher musste die Redaktion in der Lage sein, diesen Informationsfluss nach spannenden Häppchen zu durchforsten und dann im Blog ansprechend darzustellen."

"Sprach- und Schreibtalent sind das A und O des Live Bloggers.“ 

Redaktionelle Unterstützung durch professionelle Blogger empfiehlt Duldner übrigens vor allem beim ersten Event mit Live-Blog – so kann alles umfassend mitgebloggt werden und man hat immer noch Zeit für die organisatorischen Dinge rund um das Event.

Der Live-Blog war und ist dabei ein sehr vielseitiges Kommunikationsmittel. Er übernimmt einerseits eine Informationsaufgabe und zeigt aber gleichzeitig auch die emotionalen Höhepunkte des Events. Für den Assistentinnen Tag wurden zudem zwei große Touchscreens aufgebaut, damit die Teilnehmer vor Ort den Live-Blog verfolgen und gleich mit ihren Kollegen daheim teilen konnten.

5. Ein letzter Tipp?

„Niemals vergessen, den Live-Blog überall bekannt zu machen – sonst weiß ja niemand etwas davon!“

Also sollte der Live-Blog unbedingt in Newslettern und den sozialen Netzwerken beworben werden. Die Moderatoren und Redner müssen vom Live-Blog wissen und die Teilnehmerinnen ermuntern, die Blog-Posts dann auch noch über ihre eigenen Social Accounts zu teilen. So verbreitet sich der Live-Blog schnell und wird zum vollen Marketing-Erfolg. Und so erklärt auch Duldner hinsichtlich ihres Hauptzieles, auch viele „Daheimgebliebene“ zu erreichen: „Das haben wir – vor allem, wenn wir uns die Aufrufzahlen anschauen – erreicht!“

 

cta

 

Hinweis:
Dieser Customer Case basiert auf einem Interview von Katrin Taepke mit Patrick Duldner. Unserem storytile-Team hat dieses Interview so gut gefallen, dass wir den Beitrag mit freundlicher Genehmigung hier in unserer academy nochmals für Sie zusammengefasst haben.

Geschrieben von Dr. Diana Mantel  am 11.09.18 12:56

Dr. Diana Mantel

Dr. Diana Mantel arbeitet als Corporate Communications Expert bei storytile - und kümmert sich neben dem Liveblogging auf Events auch um alle Themen rund um Blogging und Co.